Dienstag, 7. April 2015

Führen heißt zu dienen



Liebes Coaching Tagebuch!
In der letzten Zeit habe ich meine Freunde sehr vernachlässigt. Die Arbeit stand stets im Vordergrund. Wobei ich weiß, dass echte Freundschaften auch Distanz aushalten. Trotzdem möchte ich meine Freundschaften wieder pflegen, auch mal spontan Zeit für ein Treffen haben.
Gesagt, getan und siehe da es haben sich tolle Treffen ergeben.
Ob gemeinsam mit den Hunden den Schneeberg zu erkunden, bei einem Glas Bier über alte Zeiten zu plaudern oder auf meiner Terrasse zu philosophieren, es war wie immer. Ich habe mich geborgen und verstanden gefühlt, ich bin wieder angekommen. Ich kann rückblickend gar nicht verstehen, dass ich meine Freundschaften so schleifen habe lassen. Die Zeit mit Freunden zu verbringen erfüllt mich mit so viel Glück und eine ganz spezielle Freundin hat mich wieder an die Leichtigkeit des Seins erinnert. Diese Leichtigkeit macht mich so ungemein frei. Erschreckend wie gefangen ich in den letzten Jahren war.
„Führen heißt zu dienen“, da war er wieder dieser Satz aus dem Pferdecoaching. Dienen bedeutet harte Arbeit, ist anstrengend, verlangt alles von Dir. Von der Ferne betrachtet klingt Führungskraft so toll. Es klingt nach Erfolg, nach Macht, nach materiellen Gütern. Aber der Einsatz ist hoch, Alpha zu sein bedeutet Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen, die für alle Beteiligten nicht immer angenehm sind. Und es bedeutet eigenen Empfindungen hinten anzustellen. Alles immer im Sinne des Teams, der Familie oder des Unternehmens.
Bin gespannt auf die nächsten Coaching Erlebnisse. Werde ich von den Pferden anders wahrgenommen werden?

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