Dienstag, 3. Februar 2015

Anfang Februar, 02:17

Liebes Coaching Tagebuch!

Es ist etwas Zeit vergangen und meine Erfahrungen schwingen nach. Dieses Nachschwingen regt zum Nachdenken an. Die ein oder andere Überlegung begleitet mich in meine Träume, oder beschert mir auch eine schlaflose Nacht.
 
Normalerweise gehöre ich zu den glücklichen Menschen, die sich gesund schlafen. Wenn ich krank bin oder auch Kummer habe, ich kann immer schlafen. Einmal im Bett, kaum das Licht abgedreht bin ich schon im Land der Träume. Wobei ich gestehen muss ich habe eine furchtbare Eigenschaft, ich liebe es im Bett fern zusehen. Das tue ich aber meist nicht lange, denn bei dem TV Programm schläft man schon allein aus Langeweile rasch ein. Egal, darum geht’s ja nicht.
 
So eine schlaflose Nacht ist etwas furchtbares. Die Gedanken drehen sich im Kreis und ich werde immer munterer. Warum in der Nacht diese Gedanke noch viel dunkler sind, weiß ich nicht. Ablenken werde ich mich, aber womit? Im TV wieder nur Quatsch, Buch lesen geht nicht, bin zu unkonzentriert. Spazieren oder mit dem Hund laufen? Um 2.15 auch nicht unbedingt lustig. Dann doch lieber fernsehen. Es spielt aber nur Doku Soaps, die halte ich auch nicht aus. Fernseher abdrehen hinlegen und schlafen. Nach 5 Minuten wieder Licht an, Ipad zur Hand und ein bisschen Facebook schauen. Auch nicht viel los, kaum user online, nur meine amerikanischen Freunde, aber die sitzen with friends beim after work.
 
Ich denke über meine Selbsterfahrung, meine letzte Coaching Stunde mit den Pferden nach. 
 
Warum besitze ich überhaupt 2 Hunde und 2 Pferde. Wofür stehen meine Tiere. Welche Funktion haben sie? Meine Hunde sind meine Wegbegleiter, meine Pferde mein Hobby, das ich nun zum Beruf gemacht habe, doch zunächst zu den Hunden.
 
Meine Magyar Viszla Seelenhündin Dana ist 11 Jahre alt. Sie ist seit sie 8 Wochen alt ist an meiner Seite und teilt Freud und Leid mit mir. Sie ist wirklich MEIN Hund und nur auf mich fixiert. August, mein Herzbub stammt aus der ungarischen Tötung, ist ca 3 Jahre alt und lebt seit 2 Jahren bei uns. Er ist ein aufgewecktes Kerlchen, lernt schnell und wickelt mit seinem Charme alle Besucher sofort um den Finger. Mit seinen Grimassen bringt er Menschen ganz schnell zum Lachen. Ihn muss man einfach gern haben.
 
Meine Quarter Horse Stute Fly ist mir zufällig ins Leben galoppiert. Halt! Habe ich nicht in meiner Ausbildung gelernt: es  gibt keine Zufälle. Ich habe diese Schönheit beim ersten Kontakt mit dem Sattel kennen und lieben gelernt. Kaum war der Sattel angegurtet hat Fly gebuckelt, gebockt und ihren Unmut kundgetan. Offensichtlich war dieses Verhalten genau das, was ich brauchte. Ein bockiges, zickiges Pferd. Ihre sanften Augen verrieten mir aber, dass sie kein böses Pferd war. Ich war einfach verliebt und wollte ihr ein neues zu Hause geben. Das war vor 8 Jahren. Mittlerweile sind wir ein gutes Team und können uns aufeinander verlassen. Diese wundervolle Stute hat mir dann im April 2014 einen prächtigen Hengst geschenkt. Der Vater ist ein waschechter Amerikaner, ein Paint Horse wie er im Buche steht. Mittels Gefriersamen wurde Fly besamt. Ich bin ja kein Hengst Fan, im Gegenteil, ich hab sogar ein wenig Angst vor jungen Hengsten. Wen wundert es also, dass mein Fohlen ein Hengst wurde. Wynono (indianisch für der Erstgeborene) sweet spot (Name des Vaters) ist mein bester Lehrmeister. Er bringt mich täglich an meine Grenzen und lehrt mich konsequent und geduldig zu sein. 2 Eigenschaften die im Umgang mit Mensch und Tier von besonderer Bedeutung sind. 
 
Ja das hat schon alles seinen Sinn, ich bin müde, gute Nacht!

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